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January 31 2012

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- Stanisław Ignacy Witkiewicz, Bóg Ojciec pierwszy raz poważnie zastanowił się nad istotą ziemi (nie świata) (1931)
Reposted bygracey gracey

January 26 2012

Αὐτὰρ ἐπεὶ πόσιος καὶ ἐδητύος ἐξ ἔρον ἕντο,
μνησάμενοι δὴ ἔπειτα φίλους ἔκλαιον ἑταίρους, οὓς ἔφαγε Σκύλλη γλαφυρῆς ἐκ νηὸς ἑλοῦσα:
κλαιόντεσσι δὲ τοῖσιν ἐπήλυθε νήδυμος ὕπνος.

- Όμηρος, Ὀδύσσεια, XII 308-311

December 19 2011

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Claude Lorrain, Paysage avec Ascagne transformant le cerf de Silvia (1682)

Nigdzie bym nie zaszedł, gdyby nie autorka tej wspaniałej zupy, moja najlepsza przyjaciółka, Joanna ;*

I puddingi w togach. Muszę też zdobyć złoty łańcuch od krowy, który zamiast krzyża miałby medalion z trzema jeleniami na rykowisku.

November 20 2011

I dí miei piú leggier’ che nesun cervo,
fuggîr come ombra, et non vider piú bene
ch’un batter d’occhio, et poche hore serene,
ch’amare et dolci ne la mente servo.

Misero mondo, instabile et protervo
del tutto è cieco chi ’n te pon sua spene:
ché ’n te mi fu ’l cor tolto, et or sel tène
tal ch’è già terra, et non giunge osso a nervo.
 

- Francesco Petrarca, Rerum vulgarium fragmenta, 319

November 12 2011

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Raphaelle Peale, Still Life with Orange and Book (1815)
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November 01 2011

PENTHESILEA

[...]

(stockt und sieht ihn an)
Warum lächelst du?

ACHILLES

Wer? Ich?

PENTHESILEA

Mich dünkt, du lächelst, Lieber.

ACHILLES

--Deiner Schöne.
Ich war zerstreut. Vergieb. Ich dachte eben,
Ob du mir aus dem Monde niederstiegst?--


- Heinrich von Kleist, Penthesilea (Fünfzehnter Auftritt, 272-275)

October 15 2011

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James Whistler, Zaandam (1889)
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September 24 2011

Ergo quod vivo durisque laboribus obsto,

nec me sollicitae taedia lucis habent,

gratia, Musa, tibi: nam tu solacia praebes,

tu curae requies, tu medicina venis.

Tu dux et comes es, tu nos abducis ab Histro,

in medioque mihi das Helicone locum; [...].

-  Ovidius Publius Naso, Tristia, IV 10, 115-120.

September 10 2011

[...] For, though I've no idea
What this accoutred frowsty barn is worth,
It pleases me to stand in silence here;

A serious house on serious earth it is,
In whose blent air all our compulsions meet,
Are recognized, and robed as destinies.
And that much never can be obsolete,
Since someone will forever be surprising
A hunger in himself to be more serious,
And gravitating with it to this ground,
Which, he once heard, was proper to grow wise in,
If only that so many dead lie round.

- Philip Larkin, Church Going

July 14 2011

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Jheronimus Bosch, Uilennest
Reposted bywalkiria walkiria

July 05 2011

Tempus inane peto, requiem spatiumque furori,

dum mea me uictam doceat fortuna dolere.

Extremam hanc oro ueniam (miserere sororis), 

quam mihi cum dederit cumulatam morte remittam.

- Publius Vergilius Maro, Aeneis, IV 433-436

May 10 2011

Ja, es ist so. Wie die Natur sich zum Herbste neigt, wird es Herbst in mir und um mich her. Meine Blätter werden gelb, und schon sind die Blätter der benachbarten Bäume abgefallen.

- Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werthers

May 09 2011

Was ist die Zeit? Ein Geheimnis, — wesenlos und allmächtig. Eine Bedingung der Erscheinungswelt, eine Bewegung, verkoppelt und vermengt dem Dasein der Körper im Raum und ihrer Bewegung. Wäre aber keine Zeit, wenn keine Bewegung wäre? Keine Bewegung, wenn keine Zeit? Frage nur! Ist die Zeit eine Funktion des Raumes? Oder umgekehrt? Oder sind beide identisch? Nur zugefragt! Die Zeit ist tätig, sie hat verbale Beschaffenheit, sie »zeitigt«. Was zeitigt sie denn? Veränderung! Jetzt ist nicht damals, hier nicht dort, denn zwischen beiden liegt Bewegung. Da aber die Bewegung, an der man die Zeit mißt, kreisläufig ist, in sich selber beschlossen, so ist das eine Bewegung und Veränderung, die man fast ebensogut als Ruhe und Stillstand bezeichnen könnte; denn das Damals wiederholt sich beständig im Jetzt, das Dort im Hier. Da ferner eine endliche Zeit und ein begrenzter Raum auch mit der verzweifeltsten Anstrengung nicht vorgestellt werden können, so hat man sich entschlossen, Zeit und Raum als ewig und unendlich zu »denken«, - in der Meinung offenbar, dies gelinge, wenn nicht recht gut, so doch etwas besser. Bedeutet aber nicht die Statuierung des Ewigen und Unendlichen die logisch-rechnerische Vernichtung alles Begrenzten und Endlichen, seine verhältnismäßige Reduzierung auf null? Ist im Ewigen ein Nacheinander möglich, im Unendlichen ein Nebeneinander? Wie vertragen sich mit den Notannahmen des Ewigen und Unendlichen Begriffe wie Entfernung, Bewegung, Veränderung, auch nur das Vorhandensein begrenzter Körper im All? Das frage du nur immerhin!

- Thomas Mann, Der Zauberberg

May 04 2011

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Carel Fabritius, Het puttertje (1654)
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Mauro David, Pere (2001)

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May 01 2011

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Caspar David Friederich, Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818)
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James M. W. Turner, Approach to Venice (1843)

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